REHACARE 2017

Foto: Professor Matthias Nienhaus mit einem der neu entwickelten Räder; Copyright: Oliver Dietze

Von Rollstuhl bis Trolley: Saar-Forscher sorgen durch mitdenkende Räder für den nötigen Schub

09.04.2018

Räder, die ohne zusätzliche Sensoren selbst wissen, wann sie für wie viel Anschub sorgen müssen, und dabei im Team gefühlvoll zusammenarbeiten: Diese neue Technik stammt von der Universität des Saarlandes. Sie kann überall zum Einsatz kommen, wo Unterstützung gefragt ist beim Ziehen, Schieben oder Fahren, also vom Rollator und Rollstuhl über die Sack- oder Schubkarre bis zum Einkaufswagen.
Mehr lesen
Foto: Der Moraine Lake im Banff Nationalpark; Copyright: panthermedia.net/JamesWheeler

Kanada: Wo Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht wird

03.04.2018

Bekannt für Biber, Bären oder den erst kürzlich wieder angesiedelten Bison, für Ahornsirup oder wegen der Liebe zum Eishockey – Kanada steht für Natur und unglaubliche Weiten. Mit seiner Vielzahl an Nationalparks ist das Land ein Muss für Naturliebhaber. Und mit dem nötigen Kleingeld ist so eine Reise kein Traum, denn die Kanadier haben eine barrierefreie Infrastruktur zu bieten.
Mehr lesen
Foto: Ein Mann im Rollstuhl an einer Straßenbahn-Haltestelle. Neben ihm steht ein Rucksack; Copyright: Sabine Nollmann/BIBA

Mobilität: Selbstbestimmt unterwegs sein können

16.03.2018

Mobil sein, selbst bestimmen können, wann und wie eine Reise wohin gehen soll und sie unabhängig von Anderen unternehmen können – für einen Großteil der Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das kaum möglich und noch immer Wunschdenken. Das muss nicht sein, weiß man im BIBA an der Universität Bremen. In dem Projekt "adamo" erforscht es nun die Möglichkeiten für eine Lösung dieses Problems.
Mehr lesen
Foto: Isabel Keane; Copyright: izzywheels.com

So tickt Isabel Keane!

22.11.2017

Für Isabel Keane sind ihre Radabdeckungen, designt von ihrer Schwester, eine Möglichkeit, ihre Persönlichkeit auszudrücken. Aber nicht nur die Rad-Cover für ihren Rollstuhl sind der Grund, warum Ailbhe ihre jüngere Schwester beeinflusst hat. Warum die Irin zu ihrer Schwester aufblickt, was sie gern noch erreichen möchte und wofür sie bekannt sein will, erzählt sie auf REHACARE.de.
Mehr lesen
Foto: InklusionsTaxi mit geöffneter Heckklappe und angelegter Rampe, auf der ein Rollstuhl steht; Copyright: InklusionsTaxi/Herbert Schlemmer

Spontane Mobilität: InklusionsTaxi, das Taxi für Alle

01.09.2017

In London, New York und Sydney gibt es sie bereits – und bald auch in Berlin? Die Rede ist von barrierefrei umgerüsteten Taxis. Während beispielsweise in London Lizenzen nur noch für barrierefreie Fahrzeuge vergeben werden, ist das in Deutschland noch ein langer Weg. Das Projekt "InklusionsTaxi – Taxi für Alle" scheut sich aber nicht davor, diesen nun zu gehen.
Mehr lesen
Grafik: Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen vor einem barrierefreien Krankenhaus; Copyright: panthermedia.net/Norbert Buchholz

Barrierefreie Arztpraxen sind in Deutschland Mangelware

01.06.2017

Eine qualitativ hochwertige und vor allem barrierefreie Gesundheitsversorgung ist elementar wichtig, macht sie doch einen Aspekt von Teilhabe aus, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird. Doch wie sieht es tatsächlich in deutschen Arztpraxen aus? Und was bedeutet Barrierefreiheit in diesem Kontext konkret?
Mehr lesen
Foto: Kassandra Ruhm im Park; Copyright: privat

"Es wäre Inklusion, wenn eine Behinderung nicht mehr die Attraktivität bestimmen würde"

03.01.2017

Kassandra Ruhm ist Rollstuhlfahrerin und lebt offen lesbisch. Sie möchte einengende Bilder von Menschen mit Behinderung ändern und immer mehr Menschen dazu bewegen, ihre Vorurteile zu hinterfragen und zu überdenken. Deswegen engagiert sie sich als Behindertenrechtsaktivistin und geht sehr selbstbewusst und aufgeschlossen mit sich, ihrer Behinderung und ihrer Art zu lieben um.
Mehr lesen
Foto: Dennis Winkens und Chef Klaus Gierse; Copyright: beta-web/Dindas

"Viele Arbeitgeber denken, dass sie Umbauten und Hilfsmittel selbst bezahlen müssen"

02.11.2016

Dennis Winkens ist ein Paradebeispiel für die gelebte Inklusion im Beruf: Der Tetraplegiker schreibt als Online-Redakteur über verschiedene Hilfsmittel. REHACARE.de hat den 28-Jährigen in Remscheid bei seinem Arbeitgeber besucht und erfahren, wie er den Weg zu seinem Beruf gefunden hat und welchen Hürden er sich stellen musste.
Mehr lesen
Foto: Roboter-Greifarm gießt Mineralwasser in einen Becher; Copyright: Messe Düsseldorf/ctillmann

Vielfalt an Hilfsmitteln ermöglicht selbstbestimmtes Leben

01.09.2016

Ob Rollatoren, Greifzangen oder Rollstühle – Hilfsmittel sind vielfältig und kommen mit ganz unterschiedlichen Möglichkeiten des Nutzens daher. Sie können die Mobilität fördern, im Alltag die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung erhalten und die Kommunikation unterstützen, sowohl privat als auch im Arbeitsleben.
Mehr lesen

Mobilitäts-Scouts testen Barrierefreiheit in Fernlinienbussen

01.07.2016

Seit dem 01. Januar 2016 müssen alle neu angeschafften Fernlinienbusse über zwei Rollstuhlplätze verfügen. Ab dem 01.01.2020 gilt dies für alle Fernlinienbusse. Das sieht § 42b i.V.m. § 62 Abs. 3 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) vor.
Mehr lesen

Mobilität für unterwegs: Apps als Alltagshelfer

01.07.2016

Sie sind klein, bunt und hilfreich: die zahlreichen Apps auf dem Smartphone-Display. Sie informieren über das Wetter, unterhalten uns und können auch dabei helfen, im Alltag besser zurechtzukommen. Immer mehr dieser mobilen Anwendungen gehen dabei auch auf Menschen mit Behinderung und Senioren ein – etwa wenn es um Hilfe bei der Navigation oder im Verkehr geht.
Mehr lesen
Foto: Edith Grünseis-Pacher am Steuer

Fahrkurse für Menschen mit Behinderung geben neue Sicherheit und Mobilität

01.07.2016

Selbstbestimmt mobil sein zu können, ist für alle wichtig – vor allem für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Viele mit einer unfallbedingten Behinderung sind anfangs noch unsicher, wenn sie aktiv zurück auf die Straße wollen. Um sich langsam wieder an das Verkehrsgeschehen herantasten zu können, bietet der CLUB MOBIL in Österreich Fahrsicherheitskurse an.
Mehr lesen

Gelebte Inklusion: Rollstuhlbasketball und Sitzvolleyball sind Paradebeispiele

01.06.2016

Sport begeistert. Sport verbindet. Das gilt vor allem für Mannschaftsportarten. Wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben, lässt sich zu Recht von gelebter Inklusion sprechen. Beispiele hierfür finden sich im Rollstuhlbasketball und im Sitzvolleyball. Doch was bedeutet gelebte Inklusion im Sport eigentlich? Und wie steht es um die repräsentative Funktion der Paralympics?
Mehr lesen

Tourismus: Hilfsmittel für barrierefreien Reisespaß

02.05.2016

Menschen mit Behinderung müssen sich bei ihrer Urlaubsplanung darauf verlassen, dass die Angaben des Hotels – beispielsweise zur Barrierefreiheit – stimmen und die Unterkunft ihren Bedürfnissen entspricht. Doch was, wenn man schon schlechte Erfahrungen gemacht hat? Oder es in bestimmten Regionen einfach keine geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten gibt?
Mehr lesen

"Bei meiner Orientkreuzfahrt mit der Costa Fortuna war alles perfekt"

02.05.2016

Jenny Bießmann studiert, arbeitet und lebt in Berlin. In ihrer Freizeit ist sie aktives Mitglied im Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA e.V.). Sie lebt mit Spinaler Muskelatrophie. In ihrem Elektro-Rollstuhl hat sie schon viel von der Welt gesehen. REHACARE.de sprach mit ihr über ihre Erfahrungen auf Reisen und ihre Wünsche an die Tourismusbranche.
Mehr lesen

Wie kann ich Ihnen behilflich sein? – Einmal barrierefrei einkaufen bitte!

01.04.2016

Breite Eingänge, viel Platz zwischen den Regalen, rutschfester Bodenbelag und gut lesbare Preisschilder – vor allem für Senioren und Menschen mit Behinderungen spielt das beim Einkauf eine wichtige Rolle. Die Realität sieht aber oft anders aus: Denn schwer manövrierbare Einkaufswagen, enge Kassendurchgänge oder zu kleine Umkleidekabinen sind leider an der Tagesordnung.
Mehr lesen

Kunden mit Behinderung fordern vielfältige barrierefreie Konzepte

01.04.2016

Bestandsaufnahme: Über die sozialen Netzwerke haben wir uns umgehört. Welche Erfahrungen machen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen tagtäglich beim Einkaufen? Wir wollten wissen, auf welche Barrieren sie stoßen, wie sie damit umgehen und was sie vom Einzelhandel erwarten.
Mehr lesen

Intelligente Mobilitätsassistenten unterstützen Senioren

01.02.2016

Hindernisse wie Kopfsteinpflaster, abschüssige Wege oder andere Barrieren erschweren das Leben von Senioren. Je eingeschränkter ihre Mobilität, desto weniger trauen sie sich zu. Oft vermeiden sie dann den geliebten Park um die Ecke. Das Projekt Assistants for Safe Mobility (ASSAM) hat sich dieser Barrieren angenommen und intelligente Lösungen für Rollatoren, Rollstühle oder Dreiräder geschaffen.
Mehr lesen

"Meine Behinderung eröffnet mir neue künstlerische Perspektiven"

04.01.2016

Die Fotografie ist der Dreh- und Angelpunkt im Leben des Künstlers Markus Georg Reintgen. Seit einem Unfall ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Das hindert ihn aber nicht daran, seine Umwelt genaustens zu betrachten und festzuhalten. Der Fotokünstler reist auf der Suche nach neuen Motiven durch die ganze Welt.
Mehr lesen

Assistenz: "Ein Hund wertet nicht und nimmt den Menschen, so wie er ist"

01.07.2015

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Die VITA-Assistenzhunde sind noch mehr als das: Sie sind Partner fürs (Hunde-)Leben. Ob beim Ausräumen der Waschmaschine oder bei sozialen Kontakten – sie helfen, wo sie können. Und das bedingungslos.
Mehr lesen

Perspektiven wechseln – Mobilität verändern

01.06.2015

Welchen Unterscheid machen fünf Zentimeter an einem Bordstein, wenn man im Rollstuhl sitzt? Wie stark variiert die räumliche Orientierung, wenn man nichts oder kaum etwas sehen kann? Auf diese Fragen können Menschen ohne Behinderung erste, ungefähre Antworten finden, wenn sie einmal bewusst ihre eigene Mobilität verändern.
Mehr lesen

Hilfsmittel: Mangelware in Afrika

02.02.2015

Die medizinische Versorgung mit Hilfsmitteln ist nicht in jedem Land dieser Erde zufriedenstellend geregelt. Im Senegal beispielsweise deckt das Sozialsystem die notwendigen Kosten nicht ab. Menschen mit Behinderung müssen benötigte Hilfsmittel also selbst zahlen. Doch was passiert, wenn das nicht möglich ist?
Mehr lesen
Foto: Hedwig Reiffs mit Besucherin und Rollstuhlfahrer

"Umfassende Barrierefreiheit würde uns allen nutzen"

12.02.2014

Wie ist das eigentlich, wenn man seinen Alltag im Rollstuhl bewältigt? Und wie wirken sich altersbedingte Einschränkungen auf die Beweglichkeit aus? Diese Erfahrung können Interessierte mithilfe eines Rollstuhl-Erlebnisparcours und eines Alters-Simulations-Anzuges machen. REHACARE.de sprach mit Hedwig Reiffs von der Selbsthilfe Körperbehinderter Bonn e.V., die einen Erlebnistag in Bonn begleitete.
Mehr lesen