Touchdown: Menschen mit Down-Syndrom klären auf --

Touchdown: Menschen mit Down-Syndrom klären auf

01.12.2016

Bild: Collage aus Fotos von Menschen mit Down-Syndrom; Copyright: beta-web/Dindas

36 Portraits von Menschen mit Down-Syndrom zeigen die vielfältig und einmalig diese Menschen sind; © beta-web/Dindas

Menschen mit und ohne Down-Syndrom führen als Tandem durch die Ausstellung

Bild: Mitarbeiterinnen des Forschungsprojektes Touchdown 21 am Tisch; Copyright: Hanna Witte

Das TOUCHDOWN 21 Team von links nach rechts: Webmasterin Anne Leichtfuß, Projektleitung Dr. Katja de Bragança, die Projekt-Mitarbeiterinnen Anna-Lisa Plettenberg und Dr. Katja Weiske; © Hanna Witte

"Man möchte nicht immer angeglotzt werden"

Das Interesse an der Ausstellung ist riesig

Galerie: Touchdown - Eine Ausstellung von und mit Menschen mit Down-Syndrom

Bild: Comic-Zeichnung eines Aliens, der auf der Erde eine Fahne in die Erde sticht; Copyright: beta-web/Dindas
Rahmenhandlung der Ausstellung: eine fiktive Geschichte von einer Mission, "First Mission", die vor 5.000 Jahren von dem Planeten Kumusi auf der Erde landete und blieb. Ihnen gefällt es auf unserem Planeten, sie bekommen Kinder und verteilen sich weltweit. Die Fahne zeigt eine Darstellung des dreifachen 21. Chromosoms in der Zelle.
Bild: Zwei Bildschirme zeigen einen Mann und eine Frau mit Down-Syndrom; Copyright: beta-web/Dindas
Anna-Lisa Plettenberg und Julian Göpel stellen sich den Blicken der Besucher. Denn viele Menschen mit Down-Syndrom werden in der Öffentlichkeit, wie Bus und Bahn, oft angestarrt.
Bild: Holzfigur eines Mannes mit Down-Syndrom; Copyright: beta-web/Dindas
Der Künstler Markus Keller hat sich auf die Fertigung von Figuren von Menschen mit Down-Syndom spezialisiert. Die Figur Otto wurde 2012 gefertigt. Keller schnitzt lebensechte Figuren, aber auch in verschiedenen Maßstäben.
Bild: Skelett; Copyright: beta-web/Dindas
Die Ausstellung stellt sich die Frage: Kann man an einem Skelett erkennen, ob ein Mensch Trisomie 21 hatte? Bei diesem Exponat stellte sich heraus, dass es nicht so war. Dafür wurde der Schädel untersucht.
Bild: Anzug und Brautkleid; Copyright: beta-web/Dindas
Auch die Themen Liebe, Partnerschaft und Hochzeit spielen bei "Touchdown" eine große Rolle. Das Brautkleid von Birgit Ziegert wurde mit verschiedenen Tiermotiven bestickt und mit Namen beschriftet. Es hat allerdings keine Armlöcher.
Bild: Mamor-Figur eines Kindes; Copyright: beta-web/Dindas
Die Marmor-Figur eines Kindes der Olmeken-Kultur aus Zentral- oder West-Mexiko von 1400 bis 1200 vor Christus soll zeigen, dass das Down-Syndrom schon vor Entdeckung von John Langdon-Down präsent war.
Bild: Gemälde der Anbetung des Christus Kindes: Copyright: beta-web/Dindas
Ein Schüler von Jan Joest van Kalkar aus den Niederlanden hat das Gemälde "Nächtliche Anbetung des Christkindes" um 1515 gemalt. Zu dieser Zeit wusste man noch nichts über das Down-Syndrom. Sind sie vielleicht als Engel dargestellt worden?
Bild: Gezeichnetes Bild von verschieden Gebäuden; Copyright: beta-web/Dindas
2015 zeichnete Susanne Kümpel das Bild mit dem Titel "Die goldenen Jahrhunderte". Es stellt laut Überschrift das Kolosseum Italiens, einen Löwen, Mauern, Säulen und einen Baumstamm dar.
Bild: Wand-Teppich mit bunten Stickereien; Copyright: beta-web/Dindas
Der bunt bestickte Wand-Teppich von Birgit Ziegert aus dem Jahre 2014 erinnert an eine Unterwasserwelt mit vielen besonderen Geschöpfen.
Bild: Portrait von John Langdon-Down; Copyright: beta-web/Dindas
John Langdon-Down prägte mit seinem Namen den Begriff Down-Syndrom. Er nannte es zu seiner Zeit "Mongolismus". Mit 18 Jahren begegnete er das erste Mal einem Mädchen mit Trisomie 21. 33 Jahre später, nach seinem Medizin-Studium, schrieb er diese Begegnung nieder.
Bild: Stoff-Teppich mit Abbildung von Chromosomen; Copyright: beta-web/Dindas
Der Wand-Teppich von Jeanne-Marie Mohn zeigt alle 47 Chromosomen eines Menschen mit Trisomie 21. Die Chromosomen wurden gestickt in Form eines Karyogramms (geordnete Darstellung in der Zelle).
Bild: Altes Buch mit Zeichnungen; Copyright: beta-web/Dindas
Ein Auszug des Sachsenspiegels und des sächsischen Lehnrechts. Es besagt, dass Menschen mit Behinderung erben dürfen, so wie alle anderen auch. Außerdem müssen ihre Angehörigen für sie sorgen und sie fördern.
Foto: Lorraine Dindas; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann