"Wir freuen uns, dass Rostock den Zuschlag bekommen hat und sind stolz, die erste Goalball-EM in Deutschland ausrichten zu dürfen", sagte Reno Tiede, Nationalspieler und treibende Kraft im Goalball in Rostock. In Rostock trifft 2019 der sogenannte A-Pool aufeinander. Dieser besteht aus den jeweils besten zehn Herren- und Damenmannschaften Europas.
"Bereits bei seinem Besuch in Rostock im Dezember vergangenen Jahres war der Sportdirektor der Internationalen Sportorganisation der blinden und sehbehinderten Menschen (IBSA) sehr angetan von den Möglichkeiten der Stadt und den potenziellen Austragungsstätten für die EM 2019", berichtete Tiede.
Auch aus sportlicher Sicht hat die Goalball-EM 2019 eine große Bedeutung – denn die Europameisterschaften sind, neben den Weltmeisterschaften und den World Games, eines der Qualifikationsturniere für die Paralympics 2020 in Tokio. Gelingt bei den zwei vorherigen internationalen Turnieren keine Qualifikation, wäre die EM die letzte Chance für eine Teilnahme in Tokio 2020. Die deutschen Herren qualifizierten sich für die Spiele in Rio 2016, bei der EM 2017 holten sie Silber und treten damit als Vize-Europameister in Rostock an.
Die Spiele werden in der Stadthalle und der OSPA-Arena stattfinden, wie der F.C. Hansa Rostock am vergangenen Donnerstag auf der Pressekonferenz zur EM 2019 verkündete.
REHACARE.de; Quelle: Deutscher Behindertensportverband (DBS)/F.C. Hansa Rostock