Anika Lenk: Mein Leben war nicht so flexibel. Meine Mutter möchte das Ding nicht mehr missen, weil sie sagt: "Also ohne das Ding möchte ich nicht mehr leben mit dir zusammen."
Das ist ja das Gute mit dem Umhängedeckenlifter von Handi-Move: Das kann jede Person machen, die ich anleiten kann. Ich konnte nicht sagen, meine Schwester setzt mich jetzt aufs Klo, sondern ich musste immer warten, bis Mama wieder da war oder Papa.
Einfach, dass man jetzt sagen kann: Ich kann entscheiden, wann ich in den Whirlpool möchte und dass ich dann aber sagen kann: "Mama, kannst du mich in den Whirlpool legen?" Und Mama sitzt daneben und liest eine Zeitung und wir haben beide eine chillige Zeit.
Mit dem Deckenlifter ist es dann halt schon so, dass du nicht immer die Beine im Weg hast vom Lifter, sondern er hängt einfach an der Decke und ist dort fest installiert
Michael Rongen: Mit einer individuell angepassten Lifterlösung kann man Menschen mit Behinderung helfen, sich vom Rollstuhl zum Beispiel ins Bett oder auf die Toilette oder auch von einem Stuhl in den anderen umzusetzen.
Die Erleichterung ist halt wirklich da, dass die Leute einfach sagen: So, jetzt hat dieses Martyrium, dass man sich von Hand umsetzen muss und einfach nicht weiß: Schaffe ich es heute überhaupt vom Bett in den Rollstuhl?, endlich ein Ende. Bei den Leuten, die natürlich die Pflege machen, ist es ganz klar die körperliche Erleichterung: nicht mehr heben, den Rücken nicht mehr belasten.
Anika Lenk: Ein gutes Hilfsmittel ist für mich etwas, das individuell an mich angepasst werden kann, das gute Leute hat, die das Hilfsmittel verstehen, und das mir im Alltag hilft, mehr Selbstbestimmung zu erfahren.