Arbeit ist nur einer von vielen Bereichen, in denen Computer genutzt werden. Auch Lernen, Nachrichten schreiben, soziale Kontakte oder gemeinsames Gaming gehören zum digitalen Alltag. Entsprechend unterschiedlich sind die Situationen, in denen eine Einhandtastatur zum Einsatz kommen kann.
Im beruflichen Kontext kann eine angepasste Eingabemöglichkeit beispielsweise dann relevant werden, wenn Menschen nach einem Schlaganfall oder aufgrund einer anderen körperlichen Einschränkung wieder selbstständig am Computer arbeiten möchten. Ähnliches gilt für Schule, Ausbildung und Studium: Wer regelmäßig Texte schreibt, digitale Aufgaben bearbeitet oder im Unterricht am Computer arbeitet, ist darauf angewiesen, dass die Bedienung zu den eigenen Anforderungen passt.
Drory erhält dazu ganz unterschiedliche Rückmeldungen aus dem Alltag. Er berichtet etwa von Kindern, die mit einer Standardtastatur im Unterricht nur schwer mithalten konnten und nach der Umstellung auf TiPY besser zurechtkamen. Andere Nutzende schreiben wieder längere Texte oder nutzen die Tastatur im beruflichen Alltag.
Doch digitale Teilhabe endet nicht mit Schule oder Beruf. Auch Kommunikation und Freizeit gehören dazu. Nachrichten schreiben, soziale Medien nutzen oder mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben sind ebenso Teil des digitalen Alltags wie Gaming.
"Für viele Menschen ist Gaming nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein wichtiger sozialer Raum", sagt Drory. Über das gemeinsame Spielen entstehen Kontakte und Erlebnisse – entsprechend kann auch der Zugang zu Gaming eine Frage digitaler Teilhabe sein.