Yasmin Emre, Anwenderin:
Ich finde den Frame Runner mega spannend, weil er mir ein ganz neues Gefühl vermittelt zur Bewegung. Also Dinge, die ich vorher nicht machen konnte. Es fühlt sich fast so an wie Rennen.
Also ich habe Kinderlähmung und bin dadurch eingeschränkt, dass ich mit Krücken laufen muss und eine Orthese trage, ständig. Das vermittelt mir halt oft das Gefühl, dass ich mich einfach nicht so bewegen kann, wie ich möchte. Und mit dem Frame Runner geht das halt ganz anders.
Als ich den Frame Runner das erste Mal genutzt habe, das war richtig cool. Ich habe mich gefühlt wie so eine Rennradfahrerin, einfach so vom Speed auf der Straße. Das ist ganz leichtgängig und man muss wenig Energie reingeben und dann fließt das so.
Das war sehr, sehr cool.
Marco Hessler, Wolturnus:
Wir wollen Menschen mit Behinderung mit unseren Hilfsmitteln ermöglichen, aktiv zu bleiben und auch ihre Freizeitaktivitäten nachzuverfolgen, die sie gerne machen würden. Wir gehen bei der Beratung und bei dem Gespräch mit dem Nutzer auf die individuellen Wünsche ein, geben auch mal Vorführprodukte raus zum Ausprobieren, damit der Nutzer erkennen kann, ob das was ist für ihn.
Und muss das Produkt halt die bestmögliche Lösung sein, um die Sportart machen zu können, um Spaß zu haben an der Sportart. Das ist unsere Hauptprämisse, wenn wir ein Produkt vorstellen.
Yasmin Emre, Anwenderin:
Ich fahre auch Handbike, was auch sehr viel Spaß macht.
Aber hier ist halt noch mehr Bewegung drin und ich sitze auch höher. Das heißt, ich werde nicht so von oben herab angeschaut und das finde ich auch einfach ein super gutes Gefühl.