Ich fühle mich manchmal wie ein Affe im Zoo, der dort eigentlich gar nicht sein möchte. Denn eigentlich gehört er in die freie Natur. Und genauso fühlt es sich eben auch an, angestarrt zu werden.
Auf meinen Körper wurde schon immer mit medizinischem Interesse geguckt – und nie neutral.
Ich falle durch meine Art zu laufen ja sowieso schon auf.
Lea macht sichtbar: Wer auffällt, möchte trotzdem selbst bestimmen, wie er gesehen wird. Umso wichtiger ist ihr Kleidung, in der sie sich nicht fremd, sondern ganz bei sich fühlt. © Markus Büttner
Mode darf auffallen, findet Katharina – aber im Idealfall zu ihren Bedingungen. Genau darin liegt für sie ein Stück Selbstbestimmung. © Nora Beckmann
Für Claire ist Mode auch ein Gegenbild zu dem, worauf andere oft zuerst schauen – und ein Weg, selbst über ihr Auftreten zu bestimmen. © Lukas Hepp
Am Stand von Zalando auf der REHACARE 2025 habe ich mich das erste Mal nicht auf meine Behinderung reduziert gefühlt. Ich hatte das Gefühl, gesehen und mitgedacht zu werden.
Man fühlt sich einfach wohler, wenn man Klamotten anhat, die man sich auch selber wirklich ausgesucht hat.
Fashion sollte für alle da sein!