Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke aus Hamburg auf der REHACARE 2017 in Düsseldorf -- REHACARE-Messe

Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Sandmoorweg 62, 22559 Hamburg
Deutschland

Telefon +49 40 819912-0
Fax +49 40 819912-50
info@sternenbruecke.de

Hallenplan

REHACARE 2017 Hallenplan (Halle 4): Stand G57

Geländeplan

REHACARE 2017 Geländeplan: Halle 4

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 12  Verbände, Organisationen, Pflegeeinrichtungen und Dienstleistungen
  • 12.12  Sonstige Organisationen, Institutionen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Sonstige Organisationen, Institutionen

Begleitung in jeder Lebensphase

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke bietet unheilbar erkrankten Kindern und ihren Familien für jeden Abschnitt ihres schwierigen Weges individuell abgestimmte Pflegeangebote an. Auf dem oft viele Jahre dauernden Krankheitsweg können betroffene Familien zu Entlastungsaufenthalten zu uns kommen. Auch für den letzten Lebensweg nehmen wir „unsere“ Familien bei uns auf und stehen ihnen einfühlsam zur Seite. Über den Verlust des Kindes hinaus begleiten wir die verwaisten Angehörigen und unterstützen sie bei der Trauerbewältigung.

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Produktkategorie: Sonstige Organisationen, Institutionen

Ärztliche Versorgung

Der leitende Kinderhospizarzt Dr. Raymund Pothmann (Kinderpalliativmediziner und Kinderschmerztherapeut) gewährleistet gemeinsam mit vier ÄrztInnen sowie rund 38 Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräfte mit Intensiverfahrung eine medizinisch und pflegerisch hoch qualifizierte Palliativversorgung rund um die Uhr.


Kinder, die lebensbegrenzt erkrankt sind, leiden oft an verschiedenen Beschwerden. Neben Unruhe, Verdauungsstörung, Müdigkeit, Schlafstörung und vielem mehr sind es vor allem Schmerzen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen. Eine optimale Schmerztherapie ist nur durch gezielte Schmerzerfassung und -dokumentation sowie einen intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten gewährleistet. Unsere erkrankten jungen Gäste, ihre Eltern, Pflegefachkräfte, Trauerbegleiter, die Hospizleitung sowie der zuständige Arzt stehen im ständigen Kontakt miteinander, um die verschiedenen Medikamente und Dosierungen genauestens aufeinander abzustimmen. Dabei nutzen unsere Fachpflegekräfte diverse Methoden, um das Schmerzniveau „unserer“ Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu bestimmen. Ein Beispiel ist die Smiley-Skala, mit der unsere Besucher anhand einer Bildskala die Schmerzstärke verdeutlichen. Hier verbildlichen gezeichnete Kindergesichter die Spanne zwischen „niedrigster/kein Schmerz“ und „stärkster Schmerz“. Entsprechend den Angaben – z. B. durch ein Fingerzeigen – kann so die Medikation angepasst werden.
Jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder junge Erwachsene stellt eine neue Herausforderung dar, die sich nicht nach Lehrbuch oder Leitlinien allein bewältigen lässt. Nur durch persönliches Engagement und den intensiven Austausch über die Situation der Betroffenen können wir eine optimale Versorgung und Schmerztherapie gewährleisten.

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Produktkategorie: Sonstige Organisationen, Institutionen

Trauerarbeit

Trauerarbeit beginnt schon bei der Diagnosestellung, denn die Nachricht, dass ein Kind lebensbegrenzt erkrankt ist, erschüttert das gesamte Familiensystem. Werte und Rollen zwischen den betroffenen Angehörigen verändern sich, die Gefühlswelten jedes Einzelnen sind extremen Schwankungen ausgesetzt und belasten das Zusammenleben. Hier gilt es, allen Familienmitgliedern Raum, Zeit und Wertschätzung für den jeweils individuellen Trauerprozess entgegenzubringen und darauf zu achten, dass es keine Bewertung und Beurteilung in den persönlichen Ausdrucksformen gibt.

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Über uns

Firmenporträt

Unser Haus

Seit 2003 hilft das Kinder-Hospiz Sternenbrücke lebensbegrenzt erkrankten Kindern, Jugendlichen und, seit der Eröffnung des Jugendhospizes im Jahr 2010, auch jungen Erwachsenen bis zum Alter von 27 Jahren, zusammen mit ihren Angehörigen einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod zu gehen. Auf dem oft viele Jahre dauernden Krankheitsweg können die Familien an mindestens 28 Tagen im Jahr im Kinderhospiz aufgenommen werden, um für den weiteren schweren Weg Kraft zu schöpfen und Erholung zu finden.

 

Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräfte, erfahrene Kinder- und Jugend- sowie Palliativmediziner, Schmerztherapeuten, eine Physiotherapeutin, (Heil-, Sozial-) Pädagogen, Trauerbegleiter sowie die Hospizleitung sind in der Sternenbrücke vor Ort, um die erkrankten jungen Menschen liebevoll zu pflegen und ihre Angehörigen zu begleiten – ihr Gefühl von Alleinsein und Isolation zu lindern und sie somit auch seelisch und körperlich zu entlasten. Zudem unterstützen verschiedene Begleitungsangebote die Familien, die Belastung der Krankheit weiter tragen zu können. Auch über den Verlust ihres Kindes hinaus steht die Sternenbrücke den verwaisten Eltern und Geschwistern bei der Bewältigung ihrer Trauer zur Seite.

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