Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH

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REHACARE 2018 Hallenplan (Halle 6): Stand A37

Geländeplan

REHACARE 2018 Geländeplan: Halle 6

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Kinderelektrorollstühle

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Kinder-Gehhilfen, Kinder-Gehwagen, Gehstützen für Kinder

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Kinder-Rollstühle, Kinder-Fahrgeräte und Zubehör

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Kinder-Wagen, Reha-Buggys für Kinder

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Elektrorollstühle

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Lenksysteme und Bediensysteme für Rollstühle

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Räder, Rollen

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Sitze, Kissen, Sitzschalen und Zubehör für Fahrgeräte

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  • 08  Orthopädische Hilfsmittel
  • 08.03  Orthesen und Bandagen für die Gliedmaßen

Orthesen und Bandagen für die Gliedmaßen

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Antidekubitus-Hilfsmittel

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21.09.2018

Rollstühle für Leistungs- und Breitensport

Beweglich, belastbar und maßgeschneidert

Mit einer Vielfalt an Sportrollstühlen möchte Ottobock alle Menschen mit Handicap dabei unterstützen, sportlich aktiv zu sein. Darüber hinaus fördert das Medizintechnikunternehmen auch den Leistungssport. Grundlage für die Entwicklung der hochwertigen Sportrollstühle bildet Ottobocks jahrzehntelanges Engagement bei den Paralympischen Spielen.

Neu – Invader Sportrollstuhl mit High-Performance-Sitzschale
Mit einer neuen Sitzlösung leitet Ottobock die nächste Evolutionsstufe für den Invader Sportrollstuhl ein. Die gepolsterte High-Performance Sitzschale aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) wird individuell auf den Athleten zugeschnitten. Dadurch verbinden sich Sportler und Invader-Untergestell auf neue Weise zu einer Einheit. Bewegungen können besonders schnell und effektiv umgesetzt werden. Die High-Performance-Sitzschale ist in sechs Sitzbreiten, drei Sitztiefen und zukünftig auch in individueller Rückenhöhe verfügbar. Bei höhergelähmten Nutzern kann die neue Schale eine feste Sitzstabilität gewährleisten, was mit einer normalen Sitz- und Rückenbespannung nicht möglich ist.

Wie die neue Sitzschale wird auch der Invader Sportrollstuhl selbst für jeden Spieler gemäß seiner Indikation und Klassifizierung angepasst. Die Anfertigung ist ein komplexer Prozess, denn jedes einzelne Maß und jeder einzelne Grad wird nach Kundenwunsch gebaut. Sobald ein Athlet eine Bestellung in Auftrag gibt, bekommt er Besuch von einem Techniker, der rund 20 Körpermaße von ihm nimmt. Auf dieser Grundlage wird eine CAD-Zeichnung erstellt, um die Baubarkeit des Rollstuhls zu prüfen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den fast fertigen Rollstuhl einmal Probe zu fahren, um die ermittelten Maße und Wünsche zu prüfen. Wenn alles passt, wird der Rollstuhlrahmen fest verschweißt. Das gibt dem Rollstuhl die nötige Stabilität und Leichtigkeit. 

Invader Basketball und Invader Rugby – für den Leistungssport
Für Basketball und Rugby bietet Ottobock spezielle Sportrollstühle aus der Invader-Produktfamilie. Seit 2014 fördert das Medizintechnikunternehmen die deutsche Damen- und Herren-Nationalmannschaft im Rollstuhl-Basketball mit Hilfsmitteln und Materialien. Die Damen wurden mit ihren Invader Basketball-Rollstühlen 2017 Vize-Europameister und dritter bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Hamburg. Für den Rugby-Rollstuhlsport hat Ottobock zwei Modelle im Programm: Den wuchtigen Invader Rugby für die Offensiv-Spieler und den Invader Rugby Defensiv mit integriertem Bumper.

Pointer und Multisport – Rollstühle für den Breitensport
Der Sportrollstuhl Pointer bietet diverse Einstellungsmöglichkeiten, um gemeinsam mit dem Athleten die richtige Sitzposition zu finden. So lassen sich beispielsweise Sitzhöhe, Unterschenkellänge und Schwerpunkt individuell an persönliche Bedürfnisse und Körpermaße anpassen. Deswegen ist der Pointer prädestiniert für den Breitensport, zum Beispiel für Rollstuhlbasketball, Tennis oder Badminton.

Der Multisport Rollstuhl ist der perfekte Einstieg in den Rollstuhlsport. Durch seinen festverschweißten Stahlrahmen sind so gut wie keine Wartungsarbeiten notwendig. Das Einstiegsmodell lässt sich an verschiedene Sportarten und Körpergrößen anpassen. Er kommt zum Beispiel im Schulsport und in Sportvereinen zum Einsatz.

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21.09.2018

Individuelle Sitzlösungen

Ottobock präsentiert neue „Sitz-Philosophie“

Jeder Rollstuhlfahrer ist einzigartig und hat individuelle Anforderungen an sein Hilfsmittel. Besonders entscheidend ist dabei eine wirklich passende Sitzlösung. Denn nur, wenn der Nutzer optimal positioniert ist, kann er seinen Rollstuhl komfortabel, sicher und einfach bedienen. Dies unterstützt den Patienten letztendlich auch bei alltäglichen Aktivitäten, zum Beispiel beim Kommunizieren oder Essen, und trägt zur Akzeptanz des Rollstuhls bei.

Ottobock hat jetzt eine eigene „Sitz-Philosophie“ entwickelt, um jedem Rollstuhlnutzer eine maßgeschneiderte Sitzlösung zu bieten. Hierfür hat Ottobock die dazugehörenden Bestandteile – zum Beispiel Sitzkissen, Rücken, Gurte sowie Bein-, Arm- und Kopfstützen – nach sechs entscheidenden Faktoren kategorisiert. Nutzer, Physiotherapeuten und beratende Sanitätshäuser priorisieren diese sogenannten „Seating Molecules“ und können die individuell passenden Bestandteile der Sitzlösung einfacher auswählen.

Druckverteilung: Der Nutzer sinkt in seine Unterstützungsfläche ein und wird von ihr umschlossen. Dadurch werden schädigende Druckspitzen verringert.

Verringerung von Scherkräften: Bestimmte Materialien und Funktionen der Sitzlösung verringern die Verschiebung zwischen den Hautschichten gegeneinander. Somit wird eine Schädigung in den tiefen Hautschichten reduziert.

Regulierung des Mikroklimas: Dank ausgewählter Materialien schwitzt der Anwender weniger. Die Gefahr des Wundscheuerns wird dadurch geringer.

Haltungsstabilität
: Nutzer mit schwach ausgeprägter Sitzbalance werden durch ihren Sitz unterstützt. So können sie über einen längeren Zeitraum ihre Sitzposition aufrecht erhalten.

Haltungsmanagement
: Anwender, die z.B. unter einem Beckenschiefstand leiden, können ihre Sitzsysteme individuell einstellen und so ihre Haltung unterstützen oder korrigieren.

Dämpfung
: Um beim Fahren den Komfort und die Stabilität zu erhöhen, vermindert die Unterstützungsfläche, Stöße und Erschütterungen. 

Individuell passende Sitzkissen und Rückenschalen
Diese sechs Faktoren hat Ottobock zum Beispiel für seine Sitzkissen priorisiert, um zum Beispiel Nutzern und Rehatechnikern die richtige Auswahl zu erleichtern. Diese können aus drei Sitzkissenfamilien wählen – Floam, Terra und Comfort – die auf unterschiedlichen Technologien und Materialien basieren. Zu jeder Kissenfamilie gehören jeweils drei Modelle für unterschiedliche Anforderungen. Die Terra-Sitzkissen zum Beispiel bestehen aus einem neuen Hightech-Urethanschaum, in den Oberschenkel und Becken einsinken. Das ermöglicht besseren Sitzkomfort sowie eine sehr gute Druckverteilung und Dämpfung.

Auch die Baxx Rücken ermöglichen ergonomisches und komfortables Sitzen. Sie unterstützen speziell den seitlichen und hinteren Bereich des Oberkörpers. Nutzer können aus fünf Rückenhöhen, drei Rückenkonturen (Tiefen) und elf Breiten auswählen. Die Rückenschalen sind aus Aluminium gefertigt und passen zu einer Vielzahl von Ottobock eigenen sowie Fremdrollstühlen.

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21.09.2018

Juvo Elektrorollstuhl mit Mittelradantrieb

Neu, wendig und flexibel

Das neueste Mitglied der Juvo Rollstuhl-Familie – der B5 mit Mittelradantrieb – eignet sich sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. Der Fahrer profitiert im Innenbereich von der extrem wendigen 360°-Rotation um die eigene Achse. Da der Drehpunkt genau unter dem Fahrer liegt, können auch ungeübte Nutzer schon nach kurzer Zeit sicher manövrieren. Im Außenbereich verhält sich der Rollstuhl durch die optimale Gewichtsverteilung der vorderen und hinteren Schwenkräder sehr stabil. Die patentierte Fahrwerkskonstruktion des Juvo stellt sicher, dass immer ausreichend Bodenkontakt besteht. So kann der Anwender den Rollstuhl sehr gut kontrollieren – auch Kanten und Rinnen in urbaner Umgebung stellen kaum ein Hindernis dar.

Die Grundlage für diese intuitive Antriebsart ist die Einzelradfederung mit Traktionsunterstützung, dem sogenannten Torsion-Drive-System. Für eine komfortable Fahrt und mehr Sicherheit sorgt darüber hinaus die gewichtsabhängige Komplettfederung. Sie verringert Vibrationen auf den Körper und fördert die Haltung.

Mit Heck- und Frontantrieb stehen für den Juvo zwei weitere Antriebsarten mit spezifischen Fahreigenschaften zur Verfügung. Zudem bietet das Baukastenprinzip der Juvo-Produktfamilie weit über tausend Kombinationsmöglichkeiten, ein individuelles Hilfsmittel zusammenzustellen – vom Basismodell bis zur hoch komplexen Versorgung.

Neue Steuerungsmodule für die Juvo Serie

Anwender können unter verschiedenen Steuerungen wählen – der bewährten VR2-Steuerung oder den Eingabemodulen der TEN° Familie mit vielfältigen Optionen für Sonder- und Umfeldsteuerungen. Auf der Rehacare stellt Ottobock zwei neue Eingabemodule der TEN° Familie vor: Das zentral positionierte Tischmodul lässt sich per Knopfdruck um die Längsachse drehen, so dass es unter dem Therapietisch verschwindet und dieser ganzflächig genutzt werden kann. Das neue TEN° LCD-Display-Modul im schlanken Design und mit vielen Funktionen ist ab Januar 2019 verfügbar. Es kann nutzerangepasst positioniert werden und dient als Schnittstelle für Sonder- und Umfeldsteuerungen.

Kombiniert werden können die Rollstühle mit verschiedenen Sitzlösungen – vom Standardsitz bis hin zum VAS (variabel anpassbarer Sitz), die zusammen mit dem Contourpaket in vielen Konturen und Größen für einen optimalen Sitz sorgen. Der VAS kann zentimetergenau auf die Maße des Anwenders angepasst werden, und seine Ergo-Joint-Rückenwinkelverstellung reduziert unangenehme Scherkräfte auf ein Minimum. Auch die verbesserten Recaro-Sitze sind für den Juvo erhältlich. So kann Ottobock jedem Rollstuhlnutzer eine maßgeschneiderte Sitzlösung bieten.

Ein weiterer Vorteil: Alle Sitzkombinationen und Kopfstützen der Juvo-Modelle sind für den Transport im Fahrzeug währen der Fahrt nach ISO 7176-19 zugelassen. Zudem sind einige Modelle ab sofort für die Kombination mit einem Docking System vorbereitet, wodurch der Anwender sogar in seinem Rollstuhl hinter dem Lenkrad sitzen und das Fahrzeug selbst steuern kann.

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21.09.2018

Zenit R Aktivrollstuhl mit Starrrahmen

Stabil, effizient und dynamisch

Ottobock erweitert im Herbst 2018 die Zenit-Produktfamilie: Neben dem Modell mit innovativem Faltmechanismus gibt es ab Oktober auch den Zenit R mit Starrrahmen. Der neue Rollstuhl eignet sich besonders für aktive Nutzer mit sportlicher Fahrweise, die Wert auf gutes Design legen. Durch seine starre Konstruktion, gewichtsoptimierte Komponenten sowie ausgewählte Materialien wie Aluminium und Carbon ist das Hilfsmittel besonders robust und leicht. Das sorgt für eine hohe Effizienz bei der Übertragung von Kraft in Bewegung – und der Rollstuhlfahrer hat mehr Ausdauer.

Eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten macht den Zenit R extrem flexibel und ermöglicht eine individuelle Anpassung. Bei der CLT-Version sind ausgewählte Komponenten fest verschweißt, wodurch der Rollstuhl besonders leicht und belastbar ist. Dadurch ist die Kraftübertragung besser und der Nutzer kann noch dynamischer fahren. Mit einer ultraleichten Sitz- und Rückenbespannung oder Seitenteilen aus Carbon lässt sich das Gewicht des neuen Aktivrollstuhls zusätzlich reduzieren.

Individuelle Akzente in puncto Design setzt das Style-Paket: Dazu gehören farbige Elemente am Rollstuhl, wie Antriebsradfelgen und Lenkradgabeln in leuchtendem orange, blau oder grün. Kombinieren lässt sich der Zenit R auch mit einer farbigen Baxx-Rückenschale, unabhängig von der Farbe des Rollstuhls oder des Style-Pakets. Diese ergonomisch geformte Lehne stabilisiert speziell den seitlichen und hinteren Bereich des Oberkörpers und sorgt so für ein angenehmes Sitzgefühl.

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18.09.2018

"Ich habe mich zurückgekämpft, Stück für Stück."

Dirk trägt das L300 Go mit Funktioneller Elektrostimulation bei Fußheberschwäche

Mit 43 Jahren erlitt Dirk einen Schlaganfall. "Nichts war mehr wie vorher, ich konnte mich nicht mehr bewegen, nicht mehr richtig sprechen", erinnert sich der Kölner. Mit Hilfe von Familienangehörigen, Freunden, Ärzten und Therapeuten kämpfte Dirk sich zurück ins Leben – trotz anfangs schlechter Prognosen. "Ich habe mich zurückgekämpft, Stück für Stück, ich habe nicht aufgegeben und mich nicht entmutigen lassen", so Dirk. 

Aus der ersten Früh-Reha wurde Dirk im Rollstuhl entlassen. "Aber ich wohne mit meiner Frau und den drei Kindern im 3. Stockwerk eines Altbaus. Das musste ich schaffen und dafür habe ich während meiner Reha trainiert." Mit Erfolg – bald konnte er die drei Stockwerke selbstständig hochgehen.

Nach weiteren Reha-Aufenthalten testete Dirk, der als Folge des Schlaganfalls an Fußheberschwäche leidet, ein Produkt mit Funktioneller Elektrostimulation (FES). Das L300 Go System stimuliert die Nerven auf der Hautoberfläche durch elektrische Impulse. Dadurch werden die Muskeln zum Anheben des Fußes aktiviert – und der Patient kann schneller und fließender gehen, so dass er auch weitere Wegstrecken schafft. "Das System hat mir viele Freiheiten zurückgegeben", so Dirk. "Ich kann wieder mit meinem Hund spazieren gehen und sogar wandern."

Als Pädagoge ist Dirk viel unterwegs. In seiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist er oft draußen, er muss einfach beweglich und spontan sein. Dirk berichtet: "Ich stolpere nicht mehr, ich gehe viel natürlicher – nicht mehr so aus der Hüfte, was sich auch in weniger Rückenschmerzen bemerkbar macht. Das L300 Go gibt mir vor allem Sicherheit, beispielsweise beim Treppengehen. Außerdem bin ich völlig frei in meiner Schuhwahl, egal ob ich Wanderschuhe trage, leichte Sneaker im Sommer oder einen festen Winterschuh."

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18.09.2018

Funktionelle Elektrostimulation bei Fußheberschwäche

Versorgung mit dem L300 Go System

Für eine patientenindividuelle Versorgung bei Fußheberschwäche bietet Ottobock mit dem L300 Go System von Bioness ein Produkt, das auf Basis Funktioneller Elektrostimulation (FES) arbeitet.

Bei dem L300 Go System handelt es sich um ein Mehrkanalsystem. Für eine ausbalancierte Fußhebung steuert eine einzige Elektrode zwei Stimulationskanäle an – damit ist es möglich, Inversion, Eversion und Dorsalflexion sehr feinmaschig einzustellen. Der Anwender kann den Oberflächenstimulator und die Elektrode einhändig mit einer Manschette am Unterschenkel platzieren. Eine intelligente 3D-Bewegungserkennung erspart einen Fußsensor, das System passt sich den Veränderungen des Gangbildes kontinuierlich an und gibt jeweils zum richtigen Zeitpunkt zuverlässig einen Stimulationsimpuls zur Fußhebung ab. Im Fall einer Knieinstabilität ist L300 Go auch mit einem zusätzlichen Oberflächenstimulator und einer Manschette am Oberschenkel nutzbar.

Generell kann das System zum Wiederaufbau der Muskulatur beitragen, Muskelschwund vermeiden oder verzögern, das Bewegungsausmaß von Gelenken erhalten und erweitern sowie die lokale Durchblutung fördern. Mit einer App für Smartphones können Anwender das System steuern und ihre Aktivitäten messen, beispielsweise die Anzahl ihrer Schritte.

L300 Go auf der REHACARE 2018
Am Stand A37 in Halle 6 der Düsseldorfer Messe bietet Ottobock für Besucher mit Fußheberschwäche einen Schnelltest: Innerhalb kurzer Zeit lässt sich so feststellen, ob Funktionelle Elektrostimulation mit dem L300 Go System für sie infrage kommt.

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18.09.2018

"Endlich sicher gehen"

Wolfgangs neues Leben mit der computer-gesteuerten Beinorthese C-Brace®

Mit acht Jahren erkrankte Wolfgang an Kinderlähmung, in dessen Folge sein rechtes Bein gelähmt blieb. "Vor meiner Erkrankung war ich sehr sportlich, zeitweise saß ich dann aber im Rollstuhl oder bin als Kind mit diesem altmodischen Schienen-Apparat gelaufen. Weil ich damit aber nicht gut laufen konnte, habe ich angefangen zu schwimmen." Später hat der Kölner dann seine Leidenschaft für Pferde und das Reiten entdeckt. 

Mit 40 Jahren kamen die Auswirkungen des Post Polio Syndroms hinzu und viele alltägliche Dinge wurden noch einmal schwerer für Wolfgang. "Während ich vorher zeitweise ohne Versorgung mit Gehhilfen laufen und auch reiten konnte, ging das ab dann gar nicht mehr", berichtet der heute 68-jährige. Die folgenden Jahre waren zudem von Stürzen und mehreren schweren Beinbrüchen geprägt. 

"Als ich 2012 mit der ersten Generation des C-Brace versorgt wurde, hatte ich nach langer Zeit endlich wieder das Gefühl, sicher zu sein", so Wolfgang. "Man kann sich wahrscheinlich nur schwer vorstellen, wie wertvoll das ist." Fließend gehen können, gedämpft auftreten mit einem nicht gesperrten Bein und vor allem: Unterstützung auch in Stolpersituationen, weil er weiß, dass ihn die Orthese in gewisser Weise auffängt. 

 Seit Mai 2018 trägt Wolfgang nun die neue Generation des C-Brace. "Die Grundfunktionen sind ja gleich geblieben – ich kann Treppen gehen und auf Rampen", sagt er. "Das wirklich Besondere aber ist, dass das neue C-Brace noch viel schneller reagiert, intuitiver ist. Es spricht auf kleinste Körperverlagerungen an und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass meine Orthese schon vorher weiß, was ich machen und wie ich mich bewegen werde." Wolfgang denkt überhaupt nicht mehr an seine Orthese, sie ist einfach da. "Ich freue mich, sie am Morgen anzulegen und abends wieder auszuziehen. Ich reite gelegentlich wieder, ich fahre Fahrrad, mache Nordic Walking und Yoga und wenn ich so nachdenke, habe ich eigentlich gar nicht mehr das Gefühl, behindert zu sein."

Von seinem Schicksal erzählt Wolfgang auch im Rahmen einer neuartigen Digital-Media-Kampagne, die Ottobock zeitgleich zur REHACARE 2018 am 26. September 2018 startet. Konzipiert und realisiert vom VICE-Netzwerk, zeigen kurze Videos und Fotos im Dokumentarstil, wie Anwender ihren Alltag mit C-Brace meistern.

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18.09.2018

C-Brace® Orthesensystem

Intelligente Computertechnik unterstützt die Stand- und die Schwungphase

C-Brace® kann bei neurologischen Erkrankungen der unteren Extremität wie zum Beispiel einer inkompletten Querschnittslähmung oder Polio zum Einsatz kommen. Bei solchen Erkrankungen mussten Anwender bisher entweder mit Lähmungsorthesen gehen, die während des gesamten Bewegungsablaufes gesperrt sind oder mit standphasenkontrollierten Orthesen (SCO Orthesen). Diese sind gesperrt, sobald der Anwender mit dem Bein auftritt und entsperren in der Schwungphase.

Das C-Brace® ist weltweit das einzige SSCO®* Orthesensystem, das sowohl die Stand- als auch die Schwungphase durch integrierte Computertechnik intelligent kontrolliert. Das Besondere ist, dass Anwender ihr Knie unter Last beugen können. Dadurch können sie natürlicher auf Schrägen und in unebenem Gelände laufen oder auch Treppen im Wechselschritt hinuntergehen und sich hinsetzen. Die innovative Sensortechnologie unterstützt während des gesamten Gangzyklus, und C-Brace® passt sich in Echtzeit jeder Bewegung im Alltag an.

Seit Juli 2018 gibt es die zweite Generation des mikroprozessorgesteuerten Orthesensystems. Sowohl für Techniker als auch für Anwender gibt es umfassende Neuerungen. Der Anwender profitiert insbesondere von der nochmals verbesserten Sensortechnologie, wodurch C-Brace® intuitiv nutzbar ist. Der gesamte Bewegungsablauf ist dynamischer und natürlicher – Testanwender zeigten sich begeistert von dem neuen Gehgefühl. Zudem ist die Gelenkeinheit nun deutlich kleiner und leichter als die Vorgängerversion und lässt sich somit auch unter Kleidung tragen.

Anwender können leichte Anpassungen am System in einem vorgegebenen Sicherheitsbereich mit einer App auf dem Smartphone vornehmen. Sanitätshäuser können das C-Brace® – nach einer Zertifizierung – nun in zwei Fertigungsverfahren selber montieren (Prepreg oder mit Orthopox Epoxidharz). Mit einer speziell entwickelten App passt der Techniker das C-Brace® in einfachen Schritten an. 

 * SSCO = Stance and Swing Phase Control Orthosis = stand- und schwungphasen-kontrollierte Orthese

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18.09.2018

„Moderne Technologie hat mich wieder auf die Füße gestellt.“

Computer-gesteuerte Beinorthese C-Brace® macht Menschen mobil / Ottobock auf der Rehacare 2018

„Selbstbestimmt leben“ ist das Motto der diesjährigen Rehacare, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege vom 26. bis 29. September in Düsseldorf. Welche Bedeutung Technologie in diesem Zusammenhang hat, zeigt Wolfgang am Stand von Ottobock mit der neuen Generation der Lähmungsorthese C-Brace.

Rückwärts gehen, Treppen steigen, holprige Wege meistern – was so einfach scheint, war für Wolfgang aus Köln-Lindlar rund 50 Jahre lang nicht möglich. Mit acht Jahren erkrankte er an Kinderlähmung, in dessen Folge sein rechtes Bein gelähmt blieb. „Vor meiner Erkrankung war ich sehr sportlich, zeitweise saß ich dann aber im Rollstuhl oder bin als Kind mit diesem altmodischen Schienen-Apparat gelaufen“, erinnert sich Wolfgang. Weil der heute 68-jährige nicht gut gehen konnte, begann er zu schwimmen und entdeckte seine Leidenschaft für das Reiten. Mit 40 Jahren kamen dann die Auswirkungen des Post-Polio-Syndroms hinzu und viele alltägliche Dinge wurden noch einmal schwerer für Wolfgang. Die folgenden Jahre waren zudem von Stürzen und mehreren schweren Beinbrüchen geprägt.

Ein neues Lebensgefühl: angstfrei gehen
Seit 2012 fährt Wolfgang wieder Fahrrad, macht Nordic Walking und Yoga und reitet gelegentlich wieder. Möglich machte dies die erste C-Brace Generation – die weltweit einzige Lähmungsorthese, die sowohl die Stand- als auch die Schwungphase des Gehens kontrolliert. Die Sensoren im Gelenk erkennen, in welcher Phase des Gangzyklus sich der Anwender gerade befindet, und der Mikroprozessor regelt den Hydraulikwiderstand entsprechend. „Ohne diese Unterstützung würde ich zusammensacken, mein Bein kann mein Körpergewicht nicht halten“, erklärt Wolfgang „Die moderne Technologie hat mich wieder auf die Füße gestellt – und sie hat mich ohne Angst laufen lassen.“ Für Wolfgang bedeutet diese Sicherheit ein neues Lebensgefühl: „Wenn ich so nachdenke, habe ich eigentlich gar nicht mehr das Gefühl, behindert zu sein.“

Von seinem Schicksal erzählt Wolfgang auch im Rahmen einer neuartigen Digital-Media-Kampagne, die Ottobock zeitgleich zur Rehacare 2018 am 26. September 2018 startet. Konzipiert und realisiert vom VICE-Netzwerk, zeigen kurze Videos und Fotos im Dokumentarstil, wie Anwender ihren Alltag mit C-Brace meistern.

Ottobock auf der Rehacare 2018
Am Stand A37 in Halle 6 der Düsseldorfer Messe stellt Ottobock seine Lösungen zum Thema „Selbstbestimmt Leben“ vor. Im Fokus stehen Rollstühle für unterschiedliche Anforderungen – von Elektro- über Aktiv- bis hin zu Sportrollstühlen. Neu sind zum Beispiel der besonders wendige Juvo Elektrorollstuhl mit Mittelradantrieb und der High-End-Rollstuhl Zenit R mit Starrrahmen für aktive Nutzer.

Besucher mit neurologischer Erkrankung der unteren Extremität, beispielsweise einer inkompletten Querschnittslähmung, können auf dem Stand aber auch das C-Brace persönlich testen, um zu entscheiden, ob sich die Beinorthese für ihren Fall eignet. Auch für Besucher mit Fußheberschwäche bietet Ottobock einen Schnelltest: Innerhalb kurzer Zeit lässt sich so feststellen, ob Funktionelle Elektrostimulation mit dem L300 Go System für sie infrage kommt.


Hintergrund zum neuen C-Brace®
Die neue Generation der Lähmungsorthese ist seit Juli 2018 bei zertifizierten Sanitätshäusern verfügbar. Sie eignet sich für Menschen, deren kniestreckende Muskulatur ganz oder teilweise gelähmt ist. Das neue C-Brace ist deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger und ermöglicht einen noch natürlicheren Bewegungsablauf. Zudem lässt sich das Orthesensystem unauffällig unter der Kleidung tragen. Ein weiterer Vorteil: Das C-Brace ist mit einer App auf dem Smartphone einfach zu bedienen. So können Anwender zum Beispiel für das Fahrradfahren einen speziellen Modus auswählen.
 

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Über uns

Firmenporträt

Der Name Ottobock steht weltweit für hochwertige und technologisch herausragende medizintechnische Produkte und Dienstleistungen. Das Ziel, Menschen mit Behinderungen wieder mobil zu machen und ihre Mobilität zu schützen, steht hinter jedem einzelnen Produkt des Unternehmens. Unsere Überzeugung, dass Lebensqualität eng mit einem Höchstmaß an individueller Freiheit und Unabhängigkeit verbunden ist, ist ein Schlüsselbegriff, der die fast 100-jährige Unternehmensgeschichte geprägt hat und die Entwicklung neuer Produkte gezielt steuert. Das Medizintechnik-Unternehmen Ottobock wächst seit Jahren stabil: 2017 stieg der Umsatz auf 927,4 Millionen Euro, die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit auf über 7.000. Von der Zentrale in Duderstadt aus werden die internationalen Aktivitäten des Unternehmens koordiniert. Durch das Netz von Vertriebs- und Servicegesellschaften in mehr als 50 Ländern ist das Unternehmen weltweit präsent und somit nah am Kunden. Mit den vier Geschäftsbereichen Prothetik, Orthopädie, Human Mobility (manuelle und elektrische Rollstühle sowie Reha-Produkte) und MedicalCare ist das Unternehmen bestens positioniert und in der Lage, seinen Kunden eine so breite Produktpalette anzubieten, dass sie nahezu unvergleichliche, perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen und umfangreiche Dienstleistungen bietet.

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