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LAG Wohnberatung NRW e.V. Koordination Wohnberatung NRW

Am Marktplatz 1, 47829 Krefeld-Uerdingen
Deutschland

Hallenplan

REHACARE 2019 Hallenplan (Halle 6): Stand E26

Geländeplan

REHACARE 2019 Geländeplan: Halle 6

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 03  Barrierefreies Bauen und Wohnen
  • 03.01  Bauberatung, Wohnberatung
  • 03.01.03  Wohnungsbau (Neubau, Umbau)

Unsere Produkte

Produktkategorie: Wohnungsbau (Neubau, Umbau)

Ziele der Koordination Wohnberatung NRW

  • Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Wohnberatung und Wohnungsanpassung im engen Austausch mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren
  • Verbesserung der landesweiten Vernetzung und des fachlichen Austauschs zwischen den Wohnberatungsstellen
  • Förderung von Wissenstransfer, Transparenz und Abstimmung beim Aufbau neuer Wohnberatungsstellen sowie bei der fachlichen Weiterentwicklung bestehender Wohnberatungsstellen

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Produktkategorie: Wohnungsbau (Neubau, Umbau)

Aufgaben der Koordination Wohnberatung NRW

Um die genannten Ziele zu erreichen, wird die Koordination Wohnberatung NRW unter anderem folgende Aufgaben bearbeiten: 
  • Organisation von jährlich mehreren Treffen pro Regierungsbezirk und zwei Landestreffen der Wohnberater*innen
  • regelmäßiger Austausch mit den Mitarbeitenden der Wohnberatungsstellen und Bearbeitung von Anfragen
  • Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsstelle einer Steuerungsgruppe und eines Beirates
  • Bildung und Begleitung von Arbeitsgruppen zu fachlichen Fragestellungen
  • Betreuung eines moderierten Online-Forums für Wohnberatungskräfte mit Unterstützung von Forum Seniorenarbeit
  • Zusammenführung und Versand relevanter Informationen an die Wohnberatungsstellen
  • Veranstaltung eines Informationstages für neue Wohnberatungskräfte
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erstellung von zielgruppenspezifischen Informationsmaterialien
  • Organisation von Infoständen und Vorträgen z. B. auf Messen und Fachtagungen
  • Betreuung und Aktualisierung der Internetseite
  • Erstellen von Broschüren und von Musterartikeln für die Arbeit vor Ort
  • interne und externe fachliche Beratung
  • Überarbeitung und Ergänzung der Rahmenstandards der Wohnberatung NRW mit einer Arbeitsgruppe aus Wohnberaterinnen und fachlicher Unterstützung vom iSPO Saarbrücken
  • Vernetzung mit angrenzenden Arbeitsgebieten durch Teilnahme an Sitzungen und Veranstaltungen sowie Kontaktpflege zu Ministerien, Pflegekassen, Spitzenverbänden etc.

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Produktkategorie: Wohnungsbau (Neubau, Umbau)

Rahmenstandards

Wohnberatung in NRW – bundesweit einmalig

Wohnberatung wird in NRW seit 1989, aktuell (2019) landesweit von 130 professionellen Wohnberatungsstellen - für die Ratsuchenden kostenlos und unabhängig - angeboten. Jahr für Jahr zehntausendfach in Anspruch genommen, ist sie sowohl für Rat suchende alternde Menschen und/oder Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftigkeit, Demenz sowie ihre Angehörigen, aber auch präventiv von großer Bedeutung. Wohnberatung erfolgt in der Wohnung der Ratsuchenden und damit in einem vom Grundgesetz besonders geschützten Raum.

Wohnberatung in NRW = Qualität auf hohem Niveau

Um die Qualität der Wohnberatung (in Bereitstellung - = Rahmenbedingungen und Strukturen - und Erbringung - = Prozess der Beratung mit dem Ziel, Wohnungen alten-/behindertengerecht und nutzungsfreundlich zu gestalten) auf hohem Niveau zu sichern, wurden 2001 Rahmenstandards im Auftrag des Sozialministeriums in einem landesweiten Dialog- und Konsensverfahren unter Moderation und fachlicher Beratung von Werner Göpfert-Divivier vom iSPO-Institut, Saarbrücken und der damaligen Koordinierungsstelle der Wohnberatung erarbeitet. Die Rahmenstandards wurden 2017 - erneut in einem Dialogprozess und unter Beachtung der derzeitigen Erfahrungen und gesetzlichen Regelungen - mit Unterstützung von iSPO und der Koordination Wohnberatung ergänzt und aktualisiert. Ein herzliches Dankeschön an die beteiligten Wohnberaterinnen in der Arbeitsgruppe Petra Bank/Kreuzviertel-Verein/Wohnberatung Dortmund, Elke Emmerich/Wohnberatung AWO Rhein-Sieg, Gisela Kriener/Wohnberatung KIM Paderborn und Susanne Niemöller/Wohnberatung Kreis Steinfurt.

Das aktualisierte Paket mit 12 Rahmenstandards und zahlreichen Anhängen steht als Orientierungs- und Reflexionshilfe zur Verfügung. Zur Präsentation (und Schulung) sind mehrere Fortbildungen geplant.“ (Quelle).

Im August 2019 wurde eine neue Auflage der Rahmenstandards - finanziert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Landesverbänden der Pflegekassen - gedruckt.

Viel Freude mit der Lektüre!

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Über uns

Firmenporträt

Um die persönlichen Wohnwünsche herauszufinden und möglichst umzusetzen, ist es sinnvoll, sich beraten zu lassen. Wohnberatung steigert erwiesenermaßen die Zufriedenheit mit der eigenen Wohnsituation. Die Arbeit der Wohnberatungsstellen ist von der Landesregierung anerkannt und ihre Expertise soll nach dem Aktionsplan „NRW inklusiv“ der Landesregierung in die „Beratung über die Herstellung von Zugänglichkeit und Barrierefreiheit im Wohnungsbestand“ einbezogen werden.

Wohnberatung ist eine Tätigkeit der sozialen Arbeit, deren Zielsetzung es ist, Ratsuchende und/oder deren Angehörige umfassend über die individuellen Möglichkeiten der Anpassung der Wohnung zu informieren. Dabei werden die jeweiligen Lebens- und Wohnbedingungen berücksichtigt. Diese auf die Bedarfe und Bedürfnisse der Ratsuchenden abgestimmten Informationen beziehen sich auf Ausstattungsänderungen, Hilfsmittel, bauliche Maßnahmen, Wohnungswechsel und die Auswahl und die Inanspruchnahme von bundes- und/ oder landesrechtlich vorgesehenen Sozial- und Versicherungsleistungen sowie auf sonstige Unterstützungsangebote.
Die Realisierung der Maßnahmen wird von den Wohnberatungsstellen so weit wie nötig begleitet. Dabei gilt das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, das die ratsuchenden Menschen dazu befähigen soll, sich selbst zu helfen bzw. sich selbst Hilfe zu organisieren. Wohnberatung findet i.d.R. in der Wohnung der Ratsuchenden statt. Diese ist ein – auch vom Gesetz – besonders geschützter Raum.“ (Koordination Wohnberatung NRW (Hrsg.), Rahmenstandards für Wohnberatungsstellen in NRW, August 2019, S. 8 verfügbar unter https://www.koordination-wohnberatung-nrw.de/wp-content/uploads/2019/08/Rahmenstandards_derWohnberatungsstellenNRW_2019.pdf)

In allen Fragen des Wohnens im Alter, bei Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftigkeit und Demenz, und natürlich auch präventiv sind Wohnberatungsstellen die richtige Anlaufstelle. Die Wohnberatungsstellen leisten für den Verbleib in der eigenen Wohnung insbesondere hinsichtlich des Abbaus von Barrieren, der Suche nach geeigneten Diensten sowie zu Finanzierungsfragen und Antragstellungen wichtige Hilfe. Ziel der Wohnberatung ist es, die möglichst selbständige Lebensführung in der eigenen Wohnung und im gewohnten Umfeld zu ermöglichen und/oder zu verlängern.

Bei Hausbesuchen erfolgt die Beratung zur optimalen Anpassung der Wohnverhältnisse an die Wünsche und Bedürfnisse der jeweiligen Menschen. Diese Anpassung kann präventiv oder reaktiv erfolgen. So können z.B. Unfälle, insbesondere Stürze, verhindert und oft folgende Pflegebedürftigkeit vermieden werden, Hilfe- und Pflegebedarf kann reduziert oder Pflege ermöglicht bzw. erleichtert werden. Bei Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen sind spezifische weitere Kompetenzen der Wohnberatung gefragt wie Erleichterung der räumlichen und zeitlichen Orientierung und Maßnahmen gegen Unruhe und Verwirrtheit. Eine Übersicht über Ziele, Aufgaben und Qualitätsanforderungen der Wohnberatung in Nordrhein-Westfalen finden Sie auf der Seite der Bezirksregierung Düsseldorf hier.

In Nordrhein-Westfalen ist die Wohnberatung in einem von anderen Bundesländern nicht erreichten Maße fast flächendeckend ausgebaut. Aktuell gibt es 130 Wohnberatungsstätten in NRW. Bundesweit sind es ca. 350, davon viele ehrenamtliche. Die Wohnberatungsstellen in NRW arbeiten unabhängig, hauptamtlich und für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Schon 1989 wurde über die Stiftung Wohlfahrtspflege das erste Beratungsangebot beim Kreuzviertel-Verein in Dortmund finanziert. In diesem Jahr wird die Wohnberatung in NRW 30 Jahre.

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