Vita e. V. Assistenzhunde Verein für Assistenzhunde

Karlshof 1a, 53547 Hümmerich
Deutschland
Telefon +49 2687 9214-10
Fax +49 2687 9289-134
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Hallenplan

REHACARE 2019 Hallenplan (Halle 4): Stand H40

Geländeplan

REHACARE 2019 Geländeplan: Halle 4

Ansprechpartner

Marie-Christin von Wnuk-Lipinski

Telefon
+49 2687 9214 10

E-Mail
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Unser Angebot

Produktkategorien

  • 12  Verbände, Organisationen, Pflegeeinrichtungen und Dienstleistungen
  • 12.12  Sonstige Organisationen, Institutionen

Sonstige Organisationen, Institutionen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Sonstige Organisationen, Institutionen

Der Assistenzhund

Der Hund ist seit Jahrtausenden ein treuer Begleiter des Menschen. Hunde unterscheiden sich nicht nur durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Rassen, sondern auch in den Aufgaben, die sie erfüllen. Der sogenannte Gebrauchshund findet seinen Einsatz zum Beispiel bei Katastrophen, im Polizeidienst, oder bei Such- und Rettungsarbeiten nach Lawinenunglücken. Zudem gibt es die Gruppe der Haushunde bzw. Familienhunde und seit jüngster Zeit speziell ausgebildete Hunde, die Menschen in unterschiedlichster Art und Weise helfen.

Assistenzhund

In dem Bereich „Hunde helfen Menschen“ unterscheidet man zwischen einem Assistenzhund und dem Therapiehund.

Ein Assistenzhund ist ein Hund, der ganz bestimmte Aufgaben für Menschen mit körperlicher Behinderung übernimmt und ihm somit hilft, seinen Alltag zu bewältigen. Dazu gehören zum Beispiel Blindenführhunde, Behinderten-Begleithunde, Hunde für gehörlose Menschen und so genannte Epilepsiehunde. Ein Behinderten-Begleithund wird für körperbehinderte Menschen ausgebildet. Er hilft dem Menschen in seinem Alltag durch spezielle Aufgaben, die dieser nicht alleine bewältigen kann. Zum Beispiel:

• Gegenstände auf Zuruf bringen
• Türen, Schubladen, Schränke öffnen/schließen
• Hilfe holen
• beim Ausziehen helfen
• im Haushalt helfen (z. B. Waschmaschine ein-/ausräumen)

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Produktkategorie: Sonstige Organisationen, Institutionen

Der Therapiehund

Ein Assistenzhund ist gleichzeitig auch ein Therapiehund. Der Unterschied liegt darin, dass der Assistenzhund im Gegensatz zum Therapiehund noch ganz bestimmte Aufgaben für seinen Menschen übernimmt.

Der Therapiehund kann sehr erfolgreich zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Beispielsweise kann er Menschen helfen, die durch negative Erfahrungen nahezu jeden menschlichen Kontakt vermeiden. Durch seine reine Anwesenheit übernimmt der Hund die Funktion des Eisbrechers. Der Mensch gewinnt über den Hund langsam wieder Vertrauen zu seiner Umwelt. Die zwischenmenschliche Kommunikation läuft zunächst über den Hund und sehr behutsam öffnet sich der Mensch schließlich auch wieder anderen Menschen. In den angelsächsischen Ländern hat diese Form der Therapie insbesondere bei Kindern und älteren Menschen bereits eine lange Tradition.

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Produktkategorie: Sonstige Organisationen, Institutionen

Der Alzheimerhund

Der Hund für demenziell erkrankte Menschen

Was kann ein Hund wie Valentin für demenziell erkrankte Menschen tun?
Wenn sich demenziell erkrankte Menschen in ihre eigene Welt zurückziehen, zu der Pflegekräfte und Angehörige kaum noch Zugang finden, können Tiere Mittler sein. Hunde äußern ihre Zuneigung ganz direkt - durch Schwanzwedeln, Anstupsen oder Anschmiegen. Sie reagieren auf Berührungen, Gesten, Augenkontakt und andere nonverbale Signale und erfassen Stimmungen und Gefühle intuitiv. Mensch und Tier verständigen sich auf einer tiefen emotionalen Ebene, die von der Krankheit nicht betroffen ist.

Ein Hund reflektiert nicht und urteilt nicht. Er hadert nicht mit den Schwächen seines Gegenübers. Es stört ihn nicht, wenn ein Mensch immer wieder dieselben Dinge erzählt, wenn Worte unverständlich sind oder keinen Sinn ergeben. Für einen Hund ist sein Gegenüber vollkommen. Seine Zuneigung ist unvoreingenommen, ehrlich und bedingungslos. Damit erfüllt er die ganz ursprüngliche Sehnsucht nach Nähe, Wärme, Trost, Zärtlichkeit, Bestätigung und Anerkennung.

Oftmals löst der vierbeinige Therapeut bei demenziell Erkrankten den Wunsch nach Fürsorge und Pflege aus, einem Bedürfnis, das tief im Gedächtnis verankert ist. Die Erfahrung, gebraucht zu werden, wichtig zu sein und eine sinnvolle Aufgabe zu haben, stärkt das Selbstwertgefühl der Betroffenen und ermuntert sie zur Aktivität. Durch ihr offenkundiges und unbefangenes Einfordern von Bedürfnissen sorgt ein Hund im Alltag für Struktur und Orientierung.

Ein Hund wie Valentin weckt Erinnerungen und knüpft ein Band zur Wirklichkeit. Damit kann er zum Anker werden in einer Welt, die immer fremder wird. Und er übernimmt konkrete Aufgaben: er bringt Gegenstände, hebt herunter gefallene Dinge auf, oder holt Hilfe, wenn einer der Senioren Probleme hat. Auch dem Pflegepersonal und den Angehörigen öffnet er Türen. Gemeinsames Beobachten, Streicheln, Gespräche mit oder über den Hund verbinden und sorgen für eine heitere, entspannte Atmosphäre. Für Pflegende kann ein solcher Hund ein Schlüssel zur Welt demenziell erkrankter Menschen sein.

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Über uns

Firmenporträt

VITA e.V. Assistenzhunde (VITA) ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit körperlicher Behinderung einen Assistenzhund zur Seite stellt und ihnen so zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität verhilft. VITA ist Vollmitglied des internationalen Verbandes Assistance Dogs Europe (ADEu) und erfüllt international gesetzte Standards. VITA wurde im März 2000 durch Diplom Sozialpädagogin Tatjana Kreidler in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Die Zielgruppen sind Kinder und Erwachsene mit körperlicher Behinderung. 2007 erhielt VITA als erster Verein auf dem europäischen Festland die Zertifizierung der Assistance Dogs Europe (ADEu) – ein Gütesiegel, das belegt, dass VITA nach höchsten internationalen Standards arbeitet.

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