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Firmennews

Datum

Thema

07 Sep 2022

Wie Menschen über sich hinauswachsen

Ottobock AnwenderInnen teilen ihre Geschichten auf der Rehacare in Düsseldorf

Mit Freunden einen Kaffee trinken, das Kind von der Schule abholen oder mit dem Rad zu Arbeit fahren. Was einfach klingt, ist für Menschen mit neurologischen Erkrankungen oft eine Herausforderung. Täglich stellen sie sich ihrer Behinderung und wachsen über sich hinaus. Möglich wird dies durch die Unterstützung von Familie, Freunden, Gesundheitsfachkräften – und auch durch passende medizinische Hilfsmittel.

Auf der Rehacare 2022 in Düsseldorf (14.-17.9.) teilen Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen am Stand von Ottobock in Halle 6 (Stand A29). Bitte vereinbaren Sie einen Interview-Termin über presse@ottobock.de.

Mehr Energie für die wichtigen Dinge im Leben mit dem Exopulse Mollii Suit
Steffen aus Wilhelmshaven lebt von klein auf mit Zerebralparese. In Folge dessen leidet der 31-Jährige unter Spastiken, die seine Muskeln und Gelenke versteifen lassen. Der Exopulse Mollii Suit entspannt Steffens Muskulatur, indem 58 im Anzug integrierte Elektroden die betroffenen Stellen stimulieren. Dadurch benötigt Steffen weniger Kraft und Konzentration, um sich fortzubewegen. Dem Elektroingenieur bleibt mehr Energie für seine Familie und Freunde sowie für seine Arbeit.

Weniger Spastikschmerzen und mehr Lebensqualität
Bereits mit 17 Jahren bekam Kerstin die Diagnose Multiple Sklerose. Ihr Zustand verschlimmerte sich so sehr, dass sie seit Ende letzten Jahres auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Ihr ständiger Begleiter: die Schmerzen. Kerstin musste täglich bis zu 30 Tabletten und ärztliche Betäubungsmittel einnehmen. Auf Instagram wurde die heute 40-Jährige auf den Exopulse Mollii Suit von Ottobock aufmerksam und probierte ihn aus. Die Ergebnisse waren für Kerstin überwältigend: deutlich weniger Schmerzen und Spastiken. Durch den Neuromodulationsanzug kann sie mit ihrer Familie sogar wieder in den Urlaub fahren.

Vom Rollstuhl auf die Piste mit dem C-Brace
Ann-Kathrin lebt in der Nähe von Aachen und ist gelernte Rettungsassistentin. Sie ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und gerade schwanger mit dem Dritten, als 2019 eine Lähmung im rechten Bein ihr Leben veränderte. Plötzlich musste sie im Rollstuhl ihre Kinder versorgen. Was ihr dabei half, war der feste Glaube, dass Glück sich nicht durch Können oder Nicht-Können definiert, sondern es immer einen Weg nach vorne gibt. Nach 2,5 Jahren bekam die junge Mutter die computer-gesteuerte Beinorthese C-Brace. Mit dem Hilfsmittel kann die 31-Jährige wieder auf Augenhöhe mit ihren Liebsten laufen und ein aktiveres Leben führen, wie Inlineskaten und Snowboardfahren.

Auf den Eiffelturm trotz inkompletter Querschnittslähmung
Nach einer Bandscheibenoperation im Jahr 2018 ist Denise aus Düsseldorf inkomplett querschnittgelähmt. Ihr wird ein Rollstuhl verschrieben. Ihren Beruf als Kinderkrankenschwester kann die damals 29-Jährige nicht mehr ausüben. Aber der Wille weiterzumachen, bringt die junge Mutter voran. Die C-Brace Beinorthese ermöglicht ihr neue Bewegungsfreiheit und bringt sie buchstäblich wieder auf die Beine. Heute geht Denise in den Bergen wandern, tobt mit ihren Kindern auf Klettergerüsten und erklimmt die 765 Stufen Eiffelturms.

Von der Intensivstation zurück ins Leben durch FES
Dirk aus Köln ist Vater, Pädagoge und ein lebenslustiger Mensch. Ein Schlaganfall stellte sein Leben 2015 auf den Kopf. In diesem Moment war weder sprechen noch sich bewegen für ihn möglich. Aber Dirk kämpfte sich zurück ins Leben und lernte neu zu gehen. Dabei hilft ihm das L300 Go System. Auf Basis der funktionellen Elektrostimulation (FES) hebt die Neuro-Orthese seinen Fuß an. Dabei werden die Nerven auf der Hautoberfläche stimuliert und so die Muskeln zum Anheben des Fußes aktiviert. Mit dem System hat Dirk neue Bewegungsfreiheit gewonnen und genießt Spaziergänge mit seinem Hund im Park und auch längere Wanderungen.

Aktiv im Rollstuhl mit MS
Heike aus Remscheid ist 57 Jahre alt und hatte in ihrem Leben schon einige Hürden zu meistern. Seit knapp 23 Jahren lebt sie mit Multiple Sklerose und seit 2014 ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Fünf Jahre später bekam sie die Diagnose Brustkrebs. Trotzdem lässt sich Heike nicht aufhalten. Sie erkannte, welche positiven Auswirkungen ein gut eingestellter und angepasster Rollstuhl, wie der Zenit, auf die Lebensqualität hat. Mit ihrem Hilfsmittel kann Heike ihr Leben aktiver gestalten. Sie geht Tauchen, besucht Musicals und unternimmt mit ihrer Familie Fahrradtouren mit ihrem Handbike. Als Übungsleiterin der Rollstuhl-Rehasport-Gruppe „Fit und Mobil mit dem Rolli“ gibt sie Tipps zum Umgang mi dem Hilfsmittel.

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16 Aug 2022

Neurologische Herausforderungen gemeinsam meistern

Rehacare 2022: Ottobock präsentiert ganzheitliche Versorgungslösungen

NeuroMobility ist das Fokusthema von Ottobock auf der Rehacare 2022 in Düsseldorf (Halle 6, Stand 6A29). Der neue, ganzheitliche Versorgungsansatz des Healthtech-Unternehmens vereint Lösungen für Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Dazu gehören ein neuer Anzug zur Minderung von Spastiken sowie eine neue Rollstuhl-Familie für Kinder und Jugendliche.

„Menschen mit neurologischen Indikationen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Zerebralparese und (inkomplettem) Querschnitt benötigen eine Vielzahl von Produkten und Leistungen während ihres gesamten Lebens“, sagt Philipp Hoefer, Geschäftsführer DACH der Ottobock HealthCare Deutschland GmbH. „Unter dem Dach NeuroMobility möchten wir gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten, ihren Angehörigen und dem multiprofessionellen Versorgungsnetzwerk die Herausforderungen meistern. Es geht darum, eine optimale Versorgung zu schaffen für mehr Mobilität, Lebensqualität und Teilhabe im Alltag.“

Anzug gegen Spastiken

Ein Produkt-Highlight auf der Rehacare 2022 ist der neue Exopulse Mollii Suit. Der weltweit erste Neuromodulationsanzug kann Menschen mit neurologischen Erkrankungen einen aktiveren Alltag ermöglichen. Dafür senden 58 im Anzug integrierte Elektroden elektrische Signale aus, die die Muskeln entspannen. So können Spastiken und Schmerzen gemindert und Muskelpartien aktiviert werden – bei nur einer Stunde Stimulationszeit am Tag.

„Die Rückmeldungen der ersten Nutzerinnen und Nutzer sind zum Teil überragend – je nach persönlichen Indikationen und Beschwerden. Ein Beispiel ist eine Anwenderin, die unter MS leidet und bereits mit 25 Jahren auf den Rollstuhl angewiesen war. Aber dank des Exopulse Mollii Suit kann sie wieder gehen und ein aktiveres Leben führen“, erzählt Daniel Hublitz, Leiter Marktmanagement NeuroMobility der Ottobock HealthCare Deutschland GmbH. „Häufig sind es auch kleine Dinge, die sich durch den Anzug verändern, im Alltag aber einen großen Unterschied machen: besser schlafen, sitzen oder einen Stift halten.“

Der mitwachsende Rollstuhl für die Kleinen

Zur Markteinführung im Herbst 2022 präsentiert Ottobock auf der Rehacare erstmals die neue Kiddo Rollstuhl-Familie und das Sitzschalenuntergestell von Veldink4kids. Die mitwachsenden Starrrahmen-Rollstühle sind bereits ab einer Sitztiefe und -breite von 16 Zentimetern verfügbar und unterstützen damit die Mobilität der Jüngsten. Durch ihre Anpassbarkeit begleiten die Hilfsmittel von Veldink4kids sie zuverlässig über viele Jahre hinweg. Kinder bzw. Jugendliche können sich damit aktiv und eigenständig fortbewegen. Ergänzend gibt es eine große Auswahl an Zubehörteilen und cleveren Optionen, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden, wie eine kinderfreundliche Trommelbremse oder den Lenk- und Transferhilfen.

Mit den Kiddo Rollstühlen bietet Ottobock jetzt von klein auf eine Versorgung an mit einem idealen Übergang zwischen Reha-Kinderwagen und Erwachsenen-Rollstühlen. Neben den neuen Modellen zeigt Ottobock auf der Rehacare auch eine Auswahl an Aktivrollstühlen, etwa den Motus und Avantgarde, den Elektro-Rollstuhl Juvo und den Kimba Reha-Kinderwagen.

Weiter gehen – mit der Beinorthese C-Brace

Ein weiteres Highlight am Ottobock Stand ist das C-Brace. Die weltweit einzige stand- und schwungphasenkontrollierte Beinorthese kann Menschen ermöglichen, wieder zu gehen, deren kniestreckende Muskulatur ganz oder teilweise gelähmt ist. AnwenderInnen erleben mit dem C-Brace ein ganz neues Gefühl der Bewegungsfreiheit: Ob langsam oder schnell gehen, Treppen hinuntergehen, auf Schrägen oder in unebenem Gelände laufen. Die mikroprozessor-gesteuerte Orthese reagiert in Echtzeit auf die jeweiligen Anforderungen, was AnwenderInnen im Alltag mehr Sicherheit gibt.

Lösungen hautnah erleben

BesucherInnen der Rehacare können am Ottobock Stand in Halle 6 (6A29) erleben, wie eine ganzheitliche Versorgung von Menschen mit neurologischen Krankheitsbildern aussehen kann. Für den persönlichen Austausch stehen sowohl Demo-AnwenderInnen als auch Produkt-ExpertInnen bereit. Sie geben Impulse zu den unterschiedlichen Lösungen und Versorgungsmöglichkeiten.

Parallel dazu finden tägliche Themenshows auf der Ottobock Aktionsfläche statt:

  • C-Brace um 10:30 und 15:30 Uhr
  • Exopulse Mollii Suit um 11:30 und 14:30 Uhr (nur Mittwoch, den 14.9., um 12:30 Uhr)
  • Kinderversorgungen mit Veldink4kids um 12:30 Uhr
  • Orthesen mit funktioneller Elektrostimulation (FES) um 16:30 Uhr

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06 Jul 2022

Versorgung integriert denken

Ottobock präsentiert NeuroMobility-Lösungen auf der Rehacare 2022

Vom 14. bis 17. September 2022 stellt Ottobock in Düsseldorf seine Neuheiten und Lösungen für Menschen mit Behinderungen vor – für mehr Mobilität, Lebensqualität und Freude im Alltag. Auf der Rehacare 2022, der internationalen Fachmesse für Rehabilitation und Pflege, steht am Stand von Ottobock (Halle 6/Stand 6A29) das Thema NeuroMobility im Fokus. Dabei handelt es sich um einen neuen, ganzheitlichen Versorgungsansatz für PatientInnen mit neurologischen Indikationen

„Unsere Vorfreude auf die Rehacare ist riesig. Endlich können wir uns wieder treffen, vernetzen und inspirieren, von Mensch zu Mensch“, sagt Phillip Hoefer, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing DACH der Ottobock HealthCare Deutschland GmbH. „Der Austausch von Impulsen auf der Messe ist für die Branche von großer Bedeutung. Unser NeuroMobility-Konzept ist hierfür ein gutes Beispiel: Wir möchten Patienten und Angehörige, Physiotherapeuten und Ärzte, Reha- und Orthopädietechniker dafür begeistern, in Gesamtlösungen zu denken.“

Selbstbestimmung stärken

NeuroMobility steht für eine moderne, interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit (inkomplettem) Querschnitt, Zerebralparese, Multipler Sklerose oder Lähmungen aufgrund eines Schlaganfalls. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse der PatientInnen stärker in den Blick genommen. Die Ziele: Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit stärken. Menschen befähigen, ihr Leben so zu leben, wie sie es wollen.

Der Ansatz geht häufig mit einer Kombination verschiedener Hilfsmittel einher, die Ottobock auf der Rehacare vorstellt. Dazu gehören zum Beispiel manuelle und Elektro-Rollstühle, Reha-Kinderwagen und Sitzlösungen, Produkte mit funktioneller Elektrostimulation, das computergesteuerte Orthesensystem C-Brace und der neue Exopulse Mollii Suit. Dieser Anzug mit 58 Elektroden kann durch niederfrequente Elektrostimulation Muskeln entspannen und Schmerzen reduzieren. Wie sich die Hilfsmittel auf den Bewegungsspielraum und die Lebensqualität auswirken zeigen Demo-AnwenderInnen und ExpertInnen eindrucksvoll am Stand von Ottobock.

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